Der Entschluss war spontan, die Idee hat aber schon längere Zeit in uns geschlummert, wurde aber selten offen ausgesprochen. Wir wollen eine Reise unternehmen, die den üblichen Jahresurlaub übersteigt. Wir wollen ein Stück dieser Welt kennenlernen, ohne uns zu hetzen, damit wir auch wirklich was sehen. So haben Tina und ich im November 2013 beschlossen, diesen Traum jetzt Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Was ist der Grund dieser Reise?

 

Wir beiden haben die Hälfte unserer Lebenszeit sicherlich überschritten. Dem Wunsch nach Beruf, Karriere, Absicherung und anderen modernen Werten haben wir in der Vergangenheit immer wieder unsere Träume geopfert. Dies wurde uns beiden immer dann bewusst, wenn wir auf Reisen waren. Doch diese Gedanken kamen auch im Alltag immer häufiger. Der plötzliche Tod eines guten Bekannten gab dann den Ausschlag. Wir wollen einen „break“. Wir wollen uns von dieser bunten, schillernden und schönen Welt da draußen inspirieren lassen für unser weiteres Leben.

 

Das optimale Reisevehikel für uns war bislang das Motorrad. Wir kommen relativ bequem und zuverlässig voran. Wir sind nah an Landschaft, an Leuten und am Wetter – wir können das Reiseland erleben. Einerseits müssen wir uns einschränken, dennoch haben wir alles dabei, was wir brauchen.

Die Tunesienreise mit dem Geländewagen war jedoch auch spannend. Mit deutlich mehr Reserven, einem Gewinn an Sicherheit und Komfort, haben wir Ecken erreicht, die wir mit dem Motorrad nicht erreicht hätten.

Dass seither zwei Herzen in unserer Brust schlagen, liest man aus diesen Zeilen schon heraus.

Wie die Entscheidung fällt und warum, kann man demnächst in unserem Blog verfolgen.

 

Jetzt wollen wir uns die Zeit nehmen, auch mal langsam voran zu kommen, auch mal irgendwo einige Tage zu bleiben um unsere Eindrücke zu verarbeiten und zu intensivieren.

 

Wie ist unser Reiseplan?

 

Afrika als Wiege des menschlichen Lebens übt eine starke Faszination auf uns aus. Die ursprüngliche Planung war eine klassische Transafrika, Start zuhause, mit der Fähre über das Mittelmeer und dann über die Ostroute nach Südafrika. Auch wenn es sicherlich möglich ist, Nordafrika zu durchqueren, glauben wir nicht, dass uns dies bei der momentanen politischen Situation Spaß machen würde. Also haben wir unsere Pläne geändert. Wir werden unser Fahrzeug nach Afrika transportieren lassen um die Reise dort auch zu beginnen.

 

Wir wollen uns sechs Monate Zeit nehmen, so haben wir unser Reisebudget berechnet und die Mittel gespart. Vielleicht werden wir die Route unterwegs noch ändern. Wir wollen uns ganz bewusst nicht in ein zu stark vorgeplantes Konzept pressen.

 

Hier, auf unserer Seite, wollen wir unserer Familie und unseren Freunden die Möglichkeit geben, unsere Reise zu verfolgen. Aber auch alle Interessierten sind eingeladen uns virtuell zu begleiten.

Hier geht's zu unserem Reisetagebuch.