Wieder in der Wüste

Nach Weihnachten mit Sofie haben wir gestern Kapstadt wieder verlassen und sind Richtung Nordwesten und somit wieder in die Karoo gefahren.Unser Ziel ist Bloemfontein und Kimberley. Da wir wussten, dass dies in einem Tag nicht zu schaffen ist, haben wir einen Campingplatz auf der Strecke gesucht, und im Internet dieses Kleinod gefunden. 70 Kilometer ging es über Schotter- und Naturpisten, an Abzweigungen zu abgelegenen Farmen vorbei, bis wir endlich da waren. Ebenfalls komplett abgelegen, sind an einem Flußbett insgesamt 15 Campsites aufgebaut, ohne Sichtkontakt zueinander, alle mit eigenem Waschhäuschen, Grill, Feuerholz, Wasser aber ohne Strom. Und in der Mitte gibt es eine Selbstbedienungs-Bar mit gekühlten Getränken. Dort haben wir gestern abend noch ein Bierchen mit drei einheimischen Motorradfahrern und dem Farmbesitzer getrunken. Als dieser weg war, erzählten uns die Motorradfahrer, dass dieser tatsächlich Mulitmillionär sei, der sein Geld mit einer Spedition und weiteren Unternehmen verdiene, mehrere Farmen betreibe, und diese Farm einfach nur sein Ausruhe-Platz sei. Auf den über 20.000 Hektar wird nichts angebaut, es gibt kein Vieh, sondern nur Wildtiere, die man beobachten aber nicht jagen darf. Wir genießen die Ruhe der Wüste, grillen und beschließen einen Tag länger zu bleiben - unsere Vorräte sollten reichen, für Bier und Wein ist in der Bar gesorgt. Bislang haben wir allerdings nur Vögel und Hühner beobachtet, wir wollen jetzt aber zu einer kleinen Wanderung aufbrechen.

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