Jetzt geht's los, jetzt geht's los,...

Gestern abend sind wir problemlos in Oberstaufen angekommen und haben zuerst einmal unsere Pension bezogen. Da unsere Schweizer Teamkollegen noch unterwegs waren, haben Tina und ich uns zuerst einmal alleine auf den Weg zum Festplatz gemacht. Und da standen sie schon: eine Unmenge verrückt lackierter, bepackter, beklebter Fahrzeuge und der bunte Haufen von Besitzern und Beifahrern. Es fällt mir wieder auf, wie viel Raum die Rallye-Organisation den Teilnehmern lässt. Von der aufgemotzten S-Klasse über Sandtarn-farbene Panda bis hin zu Mittelklassewagen mit nur den Rallyeaufklebern an der Tür, ist alles vorhanden. Und so hat wohl jedes Team seinen "Schwerpunkt". Ein Teilnehmer hat ein ausrangiertes Ultraschallgerät für ein Krankenhaus dabei, wir Schulmaterialien für SOS-Kinderdorf und wieder andere 4 Kisten Bier.

Es ist auch spät am Abend noch angenehm warm, so dass es im Festzelt nicht so überfüllt ist wie letztes Jahr. Viele machen ihre Party draußen bei ihren Autos. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmer, die ich von letztem Jahr kenne.

Dann heute morgen der Start. Wir sind pünktlich zum Weißwurstfrühstück da und ergattern einen Parkplatz in der ersten Reihe.Da bemerkt Tina, dass sie die selbstgestrickten Socken meiner Mama in der Pension hat liegen lassen. Da gibt es keine Frage, sie muss nochmals zurück, klar, oder?

Der Start und die Aufstellung geht sehr ordentlich mit nur leichter Verspätung über die Bühne. Man merkt schon die Erfahrung der Rallye-Organisation. Roadbook und Lösungsbuch gibt es dieses mal direkt bei der Auffahrt zur Rampe - mit Vorbereitung ist also nicht viel. Wir fahren mit viel Getöse die Rampe hoch - die "just married" Büchsen an unserem Abschlepphaken lassen manchen befürchten, wir würden den Auspuff verlieren.

Wie schon letztes Jahr, will man uns nicht so schnell aus dem Allgäu entlassen. Die ersten Sonderprüfungen sind also regional. Bei einer Brauerei müssen wir ein Sixpack Bier abholen, welches unbeschadet in Jordanien abgegeben werden muß.

Wir wandern auf eine Alm und probieren Käsesorten um einen Original-Allgäuer-Käse herauszufinden, usw. Hey, warum sind wir ein Schwyzer-Dytsches Team? Weil wir dann alle Punkte machen!

11.15 Uhr machen wir uns dann endlich auf den Weg. Über Fernpass und Brenner geht es nach Italien, die Schweizer fahren voraus und navigieren während Tina und ich versuchen in Fußraum, Ablagen und Fächern unseres Golfs irgendeine Ordnung herzustellen. Nebenbei kocht der Beifahrer Kaffee, während der Fahrer versucht die Serpentinen noch enger und zügiger anzugehen. Auf kleinen bis kleinsten Gebirgssträsschen durchqueren wir das Friaul und sind jetzt auf dem Weg via Tarvisio Richtung Slowenien. Da wollen wir zum ersten mal unser Dachzelt testen.

Yesterday evening we arrived at Oberstaufen without any problems and went first to our B&B. Because our Swiss team collegues still were on the road, Tina and I decided to go to the festival without them to see them later on. And there we could see them all: a lot of wild looking cars, full packed with stuff. Beside their crazy owners and copilotes. You could see a lot of pimped Mercs, but as well little tiny Pandas and normal cars with just one rallye label. Every team put their main emphasis on something different. One participant has an old ultrasound equipment for a hospital, we have schoolmaterial for the SOS Children Villages and others have 4 boxes of beer with them.

Because the evening was very warm a lot of participants were not in the festival tent, but having their own rallye party outside in front of their cars and tents. There are only a few participants that I knew from last year.

Then this morning the start. Wir were there at time and enjoyed the "Weißwurst-Breakfreast" (a Bavarian speciality). Suddenly Tina noticed that she forgot the self-knitted socks of her mother in law in the B&B. No question at all, she had to go back.

The rallye started with a slight delay.You already can notice the experience of the rallye organisation. They gave us the road- and solutionbook direktly on our way to the rallye ramp. This time no preparation in advance at all. With a lot of noise we drove on the ramp - "the just married" tins hooked on our car made such a terrible noise that people thought we would loose our exhauster.

Like last year, they won`t let us go so quickly. The first special tests were in the Allgäu. First we had to pick up one six pack beer from a regional brewery, that we will have to bring to Jordan unbroken.Then we climed a hill to a cheese manufacturer to taste different kind of cheese to find out the original Allgäu cheese. No problem at all for a Swiss German team.

Finally at 11.15 am we started our journey to Amman. First we drove directly to Italy. The Swiss collegues drove in front and navigated, while Tina and I tried to organise everything in our "cockpit".On the side Tina cooked coffee while the driver tried to drive the hair pin curves even faster and tighter. We passed little tiny mountain roads in Italy (Friaul)

and are now on our way to Slovenia. There we want to test our roof tent for the first time.

Weißwurstfrühstück - lecker!
Weißwurstfrühstück - lecker!
Rosi am Start
Rosi am Start
Wer hat's erfunden? - Cheese-Tasting
Wer hat's erfunden? - Cheese-Tasting
unsere wachsamen Begleiter: Schweinchen und Kamel
unsere wachsamen Begleiter: Schweinchen und Kamel
sorgt auch dieses Jahr für Stimmung: Elvis
sorgt auch dieses Jahr für Stimmung: Elvis

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    falki (Samstag, 01 Mai 2010 13:37)

    na dann wünsche ich den beiden teams gute fahrt und spannende abenteuer! und vor allem gutes wetter auf der reise. :-)